Alle Artikel von Dorothe Bornath

Stärken, Erfahrungen und Kenntnisse

Frage:

… Welche Stärken, Erfahrungen und Kompetenzen qualifizieren Sie für das Amt der Bürgermeisterin?

Antwort:

Ich habe viele Jahre Erfahrung in Regionalentwicklung und Dorferneuerung gesammelt. Dadurch habe ich Überblick und kenne viele gute Beispiele, Strukturen und Menschen bundesweit.

Meine große Kompetenz in Moderation und Kommunikation sind sicher wichtig für das Amt der Bürgermeisterin. Denn es gilt die Interessen verschiedenster Menschen, Gruppen und Orte zu verstehen und mit allen gemeinsam Schritte und Lösungen zu finden, die der Lebensqualität und der Entwicklung in der ganzen Gemeinde dienen.

Mich faszinieren komplexe Zusammenhänge und ich habe die Angewohnheit so lange an Themen dran zu bleiben, bis ich sie verstehe und weiß was zu tun ist.

Als selbständige Unternehmerin kann ich wirtschaften und ich kenne die Belange von Unternehmern.

Ich bin alleinstehend und werde also 100% Einsatz bringen im Amt der Bürgermeisterin.

Freunde und Kollegen schätzen an mir besonders meine Einsatzbereitschaft, mein Durchhaltevermögen und die Fähigkeit das große Ganze im Blick zu behalten und gleichzeitig konkret zu handeln.

Parteizugehörigkeit

Frage:

… Für welche Partei kandidieren Sie?

Antwort:

Als Bürgermeisterin bin ich  „überparteilich“ und kandidiere nicht für eine Partei.
Hier auf der kommunalen Ebene geht es um Sachthemen, nicht um Parteipolitik.
Bisher war die Arbeit der Gemeindevertretung erfreulich sachlich.
Wer sich umschaut weiß, dass das leider nicht immer so ist. Auch dafür schätze ich die Gemeinde Wiesenburg/Mark.

Gemeinde erhalten

Frage:

… Im Rahmen des Wahlkampfes  wird von der Gefahr gesprochen, dass die Gemeinde „aufgelöst“ oder „fremdverwaltet“ wird.
Was hat es damit auf sich?

Antwort:

Das sind populistische Aussagen zum Stimmenfang.

Die Menschen in Wiesenburg/Mark haben alleine in den letzten 30 viel Veränderungen erlebt. … Strukturen mussten immer wieder verändert und angepasst werden. So wird das auch in Zukunft sein. Innerhalb dessen möglichst geschickt zu agieren ist unsere Aufgabe.

Es ist in unserer aller Interesse, die Gemeindeverwaltung effektiv und kostensparend zu gestalten. Beispielsweise wird die Lohnabrechnung für die Mitarbeiter in Wiesenburg bereits seit einiger Zeit in Bad Belzig gemacht. Und aktuell wird überprüft, wie die Standesämter in Wiesenburg/Mark und Bad Belzig optimal kooperieren können. Verwaltungsaufgaben und Dienstleistungen für die es Ortskenntnis und Nähe braucht in Wiesenburg zu behalten ist selbstverständlich unser Ziel.

Leider ist die zunehmende Zentralisierung der Verwaltung politische Strategie.
Die Kommune ist die unterste Ebene. Was auf Landesebene entschieden wird ist bindend. Mit den gegebenen Rahmenbedingungen muss umgegangen werden. Vermutlich wird es in den nächsten Jahren einer Kommunalreform geben.

Der Städte-und Gemeindebund Brandenburg ist ein Gremium in dem sich Bürgermeister diesbezüglich sinnvollerweise informieren und engagieren.
Frau Klembt war hier bisher Vizepräsidentin.

Angst zu schüren ist eine Wahlkampf Strategie, die leider immer wieder Stimmen fängt.

Angespannte Haushaltssituation

Frage:

… Aktuell wird viel über die angespannte Haushaltssituation in der Gemeinde gesprochen. Was sagen Sie dazu?

Antwort:

Ich finde es traurig wie sehr das Thema hochgekocht wird!

Wiesenburg/Mark bzw. die verantwortlichen Menschen haben über Jahrzehnte klug und verantwortlich gewirtschaftet. Kredite aufzunehmen um investieren zu können ist für jedes Unternehmen und auch für Privatleute völlig normal. Mit 100 Millionen Euro die dadurch investiert werden konnten wurde die Infrastruktur der Gemeinde entwickelt. Davon profitieren alle Einwohner. Die Tilgung verläuft planmäßig.

Die Kassenkredite die plötzlich in aller Munde sind, entstanden unvorhergesehen (vor allem durch Gewerbesteuer die weniger eingenommen wird und sogar von der Gemeinde zurück gezahlt werden muss) und bewegen sich in einem durchaus händelbaren Rahmen.

Die Kommunalaufsicht ist eine sinnvolle Einrichtung. Wiesenburg/Mark hatte bereits in 2004 einmal ein Haushaltssicherungskonzept…

Angst zu schüren ist eine Wahlkampf Strategie, die leider immer wieder Stimmen fängt.

Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird selbstverständlich daran arbeiten den Haushalt zu konsolidieren und dabei sicher wie Frau Klembt bisher zusammen mit der Kämmerin und der Gemeindevertretung sein oder ihr bestes tun.

Verbesserung der Internetversorgung

Frage:

… Das Internet ist zu langsam.
Gibt es Chancen das zu verbessern?

Antwort:

Die aktuelle Situation:
Eigentlich ist in allen Ortsteilen eine 12.000er Verbindung verfügbar.  Die Gemeinde hat sich schon 2006 um Landesförderung bemüht und Jeserig, Jeserigerhütten, Grubo, Medewitz, Medewitzerhütten, Mützdorf, Lehnsdorf und Klepzig wurden erschlossen. Reppinichen hängt sozusagen an Görzke.
In den anderen Dörfern ist die Versorgung über die Firma COM+ sicher gestellt.
Einzig Schlamau wird nur über Funk versorgt.

Für den ländlichen Raum ist das im Vergleich mit anderen Regionen gar nicht so schlecht.

Tatsächlich gilt Wiesenburg als angeschlossen, weil in der Hasenheide 50.000er verfügbar ist. Im Gewerbegebiet stöhnen die Unternehmer allerdings, weil es da gerade mal 2.000er DSL ankommt.

Am besten wäre es natürlich wenn überall Glasfaser Kabel verlegt würden, worüber die Bundesregierung ja gerade debattiert. … 

Für eine weitere Verbesserung zu kämpfen ist  wichtig!
Denn die Versorung mit schnellem Internet ist EIN Aspekt von Lebensqualität neben vielen anderen. Und alles hängt miteinander zusammen. (Andere Aspekte sind beispielsweise der Erhalt der Kita´s, die ärztliche Versorgung, Dorfgemeinschaftshäuser, Mobilität, …)

Dörfer im Fokus

Frage:

… Immer geht es nur um Wiesenburg.
Für die Dörfer bleibt kaum was übrig!
Wie sehen Sie das?

Antwort:

Wiesenburg ist gut entwickelt und wurde nicht umsonst mehrfach ausgezeichnet.
In den 25 Jahren  „Städtebauförderung“ ist viel gutes entstanden.
Die guten Versorgungs- und Dienstleistungsangebote im zentralen Ort Wiesenburg müssen natürlich erhalten bleiben.

Und es ist nun an der Zeit, die Dörfer mehr in den Fokus zu nehmen.
Als Bürgermeisterin will ich jedem Dorf ein eigenes Budget zur Verfügung stellen das vor Ort jeweils selbst verwaltet wird. Der Ortsbeirat und die Bürger können dann entscheiden wofür das Geld investiert wird. Beispielsweise für das Dorfgemeinschaftshaus, den Friedhof, das nächste Fest… oder ob das Geld aufgehoben wird um im nächsten Jahr eine größeres Vorhaben realisieren zu können.

 

Wirtschaftsförderung ist Chefsache

Frage:

… Um hier leben zu können, brauchen wir Arbeitsplätze.
Was wollen Sie dafür tun?

Antwort:

Wirtschaftsförderung ist und bleibt Chefsache.

Eine Bürgermeisterin kennt und pflegt die Unternehmen in der Gemeinde und der Region. Sie ist mit den Menschen im Gespräch, um zu wissen was gebraucht wird, und welche Arbeitsplätze angeboten werden. Dafür möchte ich rgelmäßige Gespräche mit alen Unternehmern in der Gemeinde führen.

Es gilt, die Ansiedlung von Unternehmen und Neugründungen zu fördern. Hierzu kann die Internetseite der Gemeinde verbessert und ausgebaut werden. Sie muss einladend darüber informieren, wo Gewerbeflächen zu welchen Bedingungen zu haben sind und welche Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze zu besetzen sind.

Die Internetgeschwindigkeit in der Fläche ist weiter zu verbessern, um Telearbeit  in den Dörfern zu ermöglichen.

Tourismus und Landwirtschaft sind natürlich als wesentliche Wirtschaftsfaktoren hier in der Region weiter zu fördern.

Bedeutung der freiwilligen Feuerwehr

Frage:

… Welche Bedeutung hat für Sie die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wiesenburg/Mark?

Antwort:

Ich finde es äußerst bemerkenswert, dass  Wiesenburg 12 Ortswehren hat! Hautnah habe ich vor kurzem erst den Einsatz von 100 Feuerwehrleuten bei dem tragischen Brand der Töpferei in Schmerwitz erlebt. Ich weiß, das alle Feuerwehrleute viel Zeit in Ausbildung investieren.

Die Feuerwehr dient nicht nur der Gefahrenabwehr bzw. und unserem Schutz. Sie ist auch vor allem mit ihrer Jugendarbeit ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens und der Lebendigkeit von Wiesenburg!

Warum nur ein „e“ beim Vorname?

Frage:

… bisher kenne ich dich als Dorothee, mit zwei ee. Ist das ein Tipp- oder Layoutfehler?

Antwort:

Meine Eltern haben mich Dorothe genannt. So steht es in der Geburtsurkunde. Nun gefällt mir mein Name mit zwei „e“ aber besser. Schon als Jugendliche habe ich begonnen entsprechend zu unterschreiben. In allen Veröffentlichungen und im Internet erscheine ich also bisher so wie´s mir gefällt.

Wichtig war und ist das Ganze „nur“ in rechtlichen Zusammenhängen, wenn es um Personalausweis oder Führerschein geht. Auf den Wahlzetteln muss der ordentliche Name stehen, damit er gültig ist.
Also erscheine ich jetzt mit dieser Webseite als Dorothe.